Sicherheit

NullVault-Sicherheit

Erfahren Sie, wie NullVault für iOS und Android private Dateien schützt und welche Sicherheitsgrenzen jeder Nutzer verstehen sollte.

NullVault ist dafür konzipiert, private Fotos, Videos, Dateien, Notizen und ihre von der App verwalteten Metadaten im gesperrten Tresor zu verschlüsseln. Ein Muster adressiert jeweils einen Tresor, und NullVault zeigt bei normaler Nutzung keine zentrale Tresorliste. Diese Schutzmaßnahmen verringern die Offenlegung auf einem verlorenen, ausgeliehenen oder beiläufig überprüften Gerät. Sie machen aber weder ein kompromittiertes Telefon sicher noch verschlüsselte Daten unerkennbar.

Veröffentlichungsstatus: NullVault ist für iPhone, iPad und Android verfügbar.

Das Sicherheitsmodell in einfacher Sprache

NullVault beginnt mit einer Grenze: Private Inhalte sollen verschlüsselt bleiben, solange der Tresor gesperrt ist. Die Entsperrung leitet Zugriff aus Ihrem gezeichneten Muster und plattformgeschütztem Schlüsselmaterial ab. Ein erfolgreiches Muster öffnet seinen passenden Tresor; die Oberfläche bietet kein durchsuchbares Verzeichnis sämtlicher Tresore.

Die Apps folgen vier Prinzipien:

  1. Inhalte und Metadaten im Ruhezustand verschlüsseln. Von NullVault verwaltete Dateien werden als authentifizierter Geheimtext gespeichert, sodass Änderungen vor der Anzeige erkannt werden.
  2. Lokale Tresornutzung ohne Konto ermöglichen. Das Öffnen und Nutzen eines lokalen Tresors erfordert weder NullVault-Konto noch NullVault-Server.
  3. Tresorzugriff trennen. Unterschiedliche Muster adressieren unterschiedliche Tresore, statt aus einer sichtbaren Tresorliste auszuwählen.
  4. Bei Fehlern geschlossen bleiben. Wenn erforderliches Schlüsselmaterial oder authentifizierter Zustand fehlt oder ungültig ist, sollte die App Zugriff verweigern, statt zu raten oder auf Klartext zurückzufallen.

Lesen Sie die Sicherheitsarchitektur für eine technischere Erklärung.

Schutz unter Android

NullVault verwendet authentifizierte AES-256-GCM-Verschlüsselung, speicherintensive Argon2id-Schlüsselableitung und Android-Keystore-Schlüsselmaterial neben verschlüsseltem privatem App-Speicher. Der aktive Tresor wird gesperrt, wenn NullVault in den Hintergrund wechselt, der Bildschirm ausgeschaltet wird oder die konfigurierte Zeitbegrenzung erreicht ist.

Portable verschlüsselte Sicherungen sind bewusst exportierte Kopien mit eigener Wiederherstellungsphrase. Nottresor und Notfalllöschung machen künftigen lokalen Zugriff ungültig, löschen aber diese exportierten Sicherungen nicht und garantieren keine physische Löschung.

Schutz auf iPhone und iPad

NullVault für iOS verwendet authentifizierte AES-256-GCM-Verschlüsselung, Argon2id-Musterverarbeitung, Apple CryptoKit und libsodium zum Schutz lokaler Tresordaten. NullVault trennt die aktive Sitzung und erfordert erneutes Öffnen des gewünschten Tresors, nachdem die App den Vordergrund verlassen hat.

Jeder iOS-Tresor hat eine Wiederherstellungsphrase mit 24 Wörtern. Verschlüsselte iCloud-Sicherung, kontrolliertes schreibgeschütztes Teilen mit separater Freigabephrase und lokale Nottresor-Konfiguration haben unterschiedliche Sicherheitsgrenzen. CloudKit legt weiterhin Konto-, Geräte-, Netzwerk-, Zeit-, Größen- und Dienstmetadaten offen, die Apple für den Betrieb von iCloud benötigt.

Wogegen NullVault helfen soll

Was NullVault nicht versprechen kann

NullVault verspricht weder absoluten Schutz noch Immunität gegen forensische Analyse. Sein Schutz hat wichtige Grenzen:

Die vollständige Liste wird gepflegt unter Sicherheitsgrenzen.

Ihr Anteil an der Sicherheitsgrenze

Häufige Fragen

Kann NullVault meinen lokalen Tresor öffnen?

Für lokale NullVault-Nutzung gibt es weder NullVault-Konto noch serverseitige Schlüsselhinterlegung oder zentralen Wiederherstellungsdienst. NullVault kann ein vergessenes Muster oder eine Phrase nicht für Sie abrufen. Deshalb ist Wiederherstellungsplanung vor dem Datenverlust wichtig.

Hinterlässt ein verborgener Tresor keine Spuren?

Nein. NullVault vermeidet eine zentrale Tresorliste und soll begrenzen, was ein kopierter verschlüsselter Speicher innerhalb eines definierten Modells beweist. Das Vorhandensein der App, verschlüsselter Speicher, Speicherwachstum, Geräteverlauf oder Cloud-Aktivität können weiterhin beobachtbar sein.

Welche externe Sicherheitsprüfung hat NullVault erhalten?

Die nativen Projekte enthalten abgegrenzte Design- und Implementierungsprüfungen. Diese ergeben aber keine pauschale Freigabe der fertigen Anwendungen. Eine Veröffentlichung erfordert Prüfung und Tests der genauen Builds und der Konfiguration verbundener Dienste.

Wie melde ich ein Sicherheitsproblem?

Schreiben Sie an support@nullvault.app mit einer knappen Beschreibung, betroffener Plattform, App-Version und Reproduktionsschritten. Fügen Sie keine echten Tresorinhalte, Muster, Wiederherstellungsphrasen oder Freigabephrasen bei.

Quellen

Zentrale Sicherheitsaussagen verlinken auf Primärquellen.

Diese Standards und Plattformdokumente erklären die kryptografischen Grundbausteine und Betriebssystemkontrollen, die NullVault verwendet.

Primärdokumentation beschreibt Standards und Plattformverhalten. Sie ist kein unabhängiges Audit oder eine Zertifizierung von NullVaults Implementierung.

Sicherheitsinhalte geprüft: 1. September 2026.